Das padanische Dreieck

Seit der automobilen Epoche ist das einst perfekte Kanalsystem Oberitaliens am Zerfallen. Nun aber trägt die Velo­rution neues Leben bis ins Herz der Stadt Mailand.

Dres Balmer, Autor

Dres Balmer, Autor (dres.balmer@bluewin.ch)
Reisen, 20.03.2024

Die Reise beginnt am Südende des Lago Maggiore, folgt ungefähr dem Fluss Ticino gegen Süden bis Pavia. Hier dreht sie scharf Richtung Nordosten bis ins Kanalviertel von Milano, dann nach Westen über Abbiategrasso, von dort zurück zum Lago Maggiore im Norden.

Die Fahrt rollt auf perfekten Velopisten an den Kanälen Villoresi oder Industriale, Naviglio Grande, Naviglio di Bereguardo und Naviglio Pavese. Vor Pavia führt eine kleine verkehrsarme Strasse ohne Kanal ein Stück durch die mächtigen Auen des Ticino. Weil ein grosser Teil der Route das Dreieck Abbiategrasso–Pavia–Milano vollständig umfährt, kann die Richtung nach Geschmack verändert, eine eigene Variante erfunden werden.

Strecke

Sesto Calende–Turbi­go–Abbiategrasso–Bereguardo– Zerbolò–Pavia–Milano Porta Ticinese–Abbiategrasso–Turbigo–Sesto Calene

Distanz/Höhenmeter

221 km / 200 hm. Das Teilstück auf kleiner Strasse in den Ticino-Auen, von Bereguardo bis Pavia, ist 23 Kilometer lang.

Logis und Verpflegung

Überall vorhanden, am üppigsten in Pavia und Milano. 

Reisezeit

Auf dieser Kanalfahrt hat jede der vier Jahreszeiten ihren eigenen Zauber. 

An- und Rückreise per Bahn

Die Zugfahrt samt Velotransport von Bern über Domodossola bis Sesto Calende oder in der Gegenrichtung dauert 3 bis 4 Stunden. Auch Pavia und Milano Centrale sind gut erschlossen. 

Download

Den Artikel als PDF herunterladen:

Velojournal_1_2024_Veloreise-Italien.pdf

Zu unseren Abos

Velojournal abonnieren und Zugang zu allen PDFs erhalten.

zu den velojournal Abos