Die Veloparkplätze rund um die Bahnhöfe sind immer wieder ein Thema. Einerseits hat es immer zu wenige davon, anderseits gibt die Wartung der Plätze und der Velos weiterhin zu Diskussionen Anlass. Obwohl ich als Velolobbyist grundsätzlich alle Velofahrer verteidige, ärgere ich mich jedes Mal, wenn ich mein Velo kurz beim Bahnhof abstellen will und vor lauter Rosthaufen keinen Platz für mein Gefährt finde. Diesem egoistischen Verhalten gewisser Velofahrer, die ihre Velos abstellen und vergessen, schiebt die Velostadt Winterthur nun den Riegel. Generell wurde unter der Woche ein 48- Stunden-Limit rund um den Bahnhof eingeführt. An neuralgischen Stellen darf man das Velo nur noch eine halbe Stunde stehenlassen. Abgesehen davon, dass die Kontrolle und Durchsetzung dieser Regelung nicht ganz einfach ist, unterstütze ich sie voll. Im Ausland, z.B. in der Velostadt Münster, ist die Parkbeschränkung seit Jahren gang und gäbe. Nur Zürich will davon nichts wissen. Wie lange wird das Chaos rund um die Bahnhöfe dort noch toleriert?